Die Sonnenberg-Burg am Schlossberg in Wiesbaden

Potsdam

Die Reithalle am Ruinenberg

18 Wohneinheiten

Fertigstellung 2012

Volumen: 5.130.000,00€

POTSDAM- ZWEIFELLOS EINE DER SCHÖNSTEN STÄDTE DEUTSCHLANDS.

Potsdam bietet alles, was Lebensqualität ausmacht: Umgeben von einer großzügigen Wasserlandschaft befinden sich in Potsdam verschiedene Parkanlagen und Freizeiteinrichtungen. Hier kann sowohl Geschichte und Kultur erlebt werden, aber es gibt auch eine Menge Möglichkeiten für Spiel, Sport und Spaß. Kulturelle Angebote – von freien Trägern bis zur Hochkultur – sind wichtige Bestandteile der Lebensqualität in der Stadt. Der Nikolaisaal, der Kulturstandort Schiffbauergassemit seinem neuen Hans Otto Theater, der Filmpark Babelsberg, die Naturerlebniswelt „Biosphäre“, das BUGA-Gelände, die Ausflugsschifffahrt, das Krongut Bornstedt und die Musikfestspiele Sanssouci beschreiben die Breite der kulturellen Leistungen nur unvollständig.

Als „Familienhauptstadt“ Deutschlands kommen natürlich auch die Kinder nicht zu kurz. Viele gepflegte Spielplätze und eine große Zahl an Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen mit einem bunten Angebot laden zum Besuch ein. Einkaufen macht in der Kleinstadt Potsdam Spaß: entweder kleinteilig in innerstädtischen Fußgängerpassagen, exklusiv in den vielfältigen Boutiquen oder allumfassend im SternCenter an der Nuthestraße. So vielfältig wie die Läden sind auch Potsdams Bezirke. Zeigt sich die Innenstadt vor allem durch barocke Bauten, ist Potsdams neues Stadtquartier im Bornstedter Feld durch moderne Wohneinheiten geprägt. Doch egal, in welchem architektonische Umfeld: Potsdam mit seinen rund 149.000 Einwohnern ist überall lebens- und liebenswert. Und die Hauptstadt des Landes Brandenburg hat noch mehr zu bieten: Sie ist eine Stadt der Medien, der Wissenschaft und der Forschung. Potsdams Qualität wird heute bestimmt durch den Einklang von preußischgeprägtem Welterbe und zukunftsorientierter Wirtschaft, von der Funktion als Landeshauptstadt und von der Nähe der Bundeshauptstadt Berlin. Hier lohnt es sich zu leben.

Potsdam wird nicht nur von zahlreichen Touristen geschätzt: 1990 wurden große Bereiche Potsdams von der UNESCO als kulturelles Welterbe anerkannt. Besonders interessant ist auch ein internationales Ranking des „National Geographic Traveler“. Eine Fachjury hat hier 110 historische Orte weltweit bewertet. Sie suchten Schauplätze, die das Erbe ihrer Vergangenheit beispielhaft erhalten haben. Die Jurywählte Potsdam als beste deutsche Stadt auf Platz acht – weltweit wohlbemerkt. Der Havelstadt sei es gelungen, ihren Glanz der Vorkriegszeit wiederzugewinnen und der Abrissbirne mit Erfolg zu trotzen.

LEBEN NAHE SCHLOSS SASSOUCI IM BORNSTEDTER FELD.

Das neue Potsdamer Stadtquartier Bornstedter Feld liegt nahe der Innenstadt und nichtweit von den historischen Parkanlagen Sanssouci und Neuer Garten. Mehr als 3.000 Menschen leben schon im Bornstedter Feld, 1.500 Wohneinheiten sind fertiggestellt, einige 100 in Planung oder im Bau. Bis 2010 wird hier ein Stadtteil für16.000 Einwohner mit etwa 5.000 Arbeitsplätzen entstehen. Vielfalt und Lebendigkeit des neuen Stadtteils ergeben sich aus der planvollen Mischung von Wohnen, Arbeiten, Hochschule und Freizeit, von unterschiedlichen Haustypen und Architekturen und von Bewohnern vieler Altersschichten und sozialer Gruppen.

Jedes Quartier hat sein unverwechselbares Gesicht. Der 60 Hektar große Volkspark für Aktive und Erholungsuchende, Gartenfreunde und Kulturliebhaberist der grüne Kern der Entwicklung in Potsdams jüngstem Stadtteil – das perfekte Naherholungsgebiet direkt vor der Haustür. Im Bornstedter Feld wohnen heißt: im Grünenleben und trotzdem ganz nah an de rStadt.

Im Bornstedter Feld wächst ein lebendiger Stadtteil zum Wohnen und Wohlfühlen für Menschen unterschiedlicher Herkunft und aller Altersgruppen mit einem attraktiven Freizeitangebot. Ziel ist eine urbane Mischung aus Wohnen, Dienstleistungen, Arbeiten und Studieren. Von den alten Städten lernen, lautet das Motto. „Schlafstädte“ und isolierte Gewerbegebiete sind „out“. Für eine herausragende Stadtentwicklung ist der städtische Entwicklungsträger mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet worden, ein Gütesiegel erster Klasse. Für einen attraktiven Wohnort wie den Potsdamer Norden sind die Angebote im Bornstedter Feld durchaus günstig zu nennen. Sie haben ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial.

Namensgeber des besonderen Wohnareals „Am Ruinenberg“ sind die künstlichen Ruinen, die als Ausdruck romantischer Fantasie im 18. Jahrhundert am Schlosspark Sanssouci errichtet wurden. Noch heute künden diese Architekturzeugnisse vom Lebensgefühl einer schwärmerischen, der Vergangenheit zugewandten Zeit. Vornehmster Zweck der künstlichen Ruinen war es, die empfindsame Seele zu inspirieren. Diese auch noch heute aktuelle Sehnsucht nach Romantik können wir mit der Wiederbelebung der historischen Reithalle in charmanter Weise erfüllen.

Grundrisse Reithalle

BAU- UND AUSSTATTUNGSBESCHREIBUNG

Umgeben von königlichen Gärten und geschützt von einer hohen, mit glasierten Ziegeln gedeckten Mauer verbirgt sich ein architektonisches Kleinod, das Berner Group durch eine anspruchsvolle Revitalisierung aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Denkmal-Ensemble befindet sich auf einem über 19.000 qm großen Gesamtareal und ist Teil einer historischen Kavallerie-Kaserne – einst Quartier des 1. Garde-Ulanen-Regimentes. Zu dem Areal gehören das imposante, schlossartige Haupthaus, die dahinterliegende langestreckte Remise und im Anschluss die historische Reithalle. Im Haupthaus sind 129 Eigentumswohnungen verkauft und weitgehend fertiggestellt. Das Gleiche gilt für die 28 Studios in der Remise. Nun warten die 18 Wohneinheiten der Reithalle auf ihre neuen individuellen Bewohner.

Aus dem Rot der Ziegel strömt die Ruhe von hundert Sommern Basis der anspruchsvollen Denkmalsanierung am Ruinenberg: der beeindruckend gute Erhaltungszustand der historischen Bausubstanz, die bereits mehr als ein Jahrhundertüberdauerte und noch für viele Generationen Bestand haben wird. Zu verdanken ist dies insbesondere der „Unvergänglichkeit“ des hart gebrannten Rathenower Ziegels, der dem Sichtmauerwerk in nordischer Backsteingotik sein sanft leuchtendes Rot verleiht.

Kunstvoll versetzte Zierklinker geben den historischen Fassaden in Form von Gesimsen, Fensterlaibungen und Trauffriesen ein vielgestaltiges Gesicht. Alle stilgebenden Elemente dieser reich strukturierten Fassade werden mit Sorgfalt restauriert. Veränderungen, wie die Erneuerung der raumhohen Fenster, die Ergänzung der Balkone und die Herrichtung der Dachgeschosse, erfolgen in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden.
Die historische Reithalle wurde ebenfalls Ende des 19. Jahrhunderts als freitragende Halle erbaut. Hier wurden die zu dieser Zeitüblichen Formationsritte der Kavallerie trainiert. Wenn Steine reden könnten, würden sie uns bestimmt so manche Reitergeschichteerzählen. Aber dies ist die Vergangenheit, während die spannende Zukunft des Gebäudes ganz nahe liegt.

Bei Denkmalschutzobjekten ist es eine Rarität: ökologische Bausanierungen. Berner Group setzt auf diese effiziente und zukunftsweisende Technologie. Das Energiekonzept setzt zu großen Teilen auf regenerative Energien. Hierdurch wird eine positive CO2-Einsparung erreicht. Die Energie für Heizung und Warmwassersoll überwiegend über eine Wärmepumpe mit ergänzender Energiegewinnung aus Sonnenkollektoren bezogen werden. Das Ziel ist, unabhängiger zu sein und Ressourcen zu schonen. Das Gebäude wird seine Heizenergie nahezu vollständig aus dem Erdreich beziehen. Dazu werden rund um das Gebäude Tiefenbohrungen angelegt, aus denen Erdsondenrohre die Wärme in das Haus zu einer zentralen Wärmepumpe führen.

Zur Unterstützung werden auf dem Dach in Südausrichtung Sonnenkollektoren eingebaut. Die nicht sofort verbrauchte Energiewird in einem Pufferspeicher zwischengelagert und bei Bedarf aus dem Speicher zur Verfügung gestellt. Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, werden Fußbodenheizungen installiert. Hierdurch werden nur geringe Heizwassertemperaturen benötigt. Die Fußbodenheizung ermöglicht auch an heißen Sommertagen eine gute Kühlung.

Ein besonderes Wohngefühl wird das geplante 12 m hohe Atrium im Zentrum des Hauses vermitteln, das längst durch das gesamte Gebäude verläuft. Es sorgt dafür, dass alle Wohnungen beidseitig belichtet werden können. Die zukünftigen Bewohnergelangen durch die östliche Giebelseite in das Gebäude. Durch das klinkerverzierte Portal begehen sie das eindrucksvolle nach oben offene Atrium. Die EG-Wohnungen werden von hier ausebenerdig durch das Atrium erreicht. Die darüber liegenden Maisonette-Wohnungen werden durch eine Treppe und spannende Galeriegänge und Brücken erschlossen.

Das historische Tragwerk des Daches wird im Atrium sichtbar bleiben und spiegelt die alte Hallennutzung im klassischen Loftstil wieder. Die nordöstlich im Gebäude liegenden Wohnungen erhalten als besonderen architektonischen Reiz ein im Atrium liegenden Süd-Balkon. Auch die Außenfenster sind wirkungsvoll im Belichtungskonzept eingebunden: Die im 1. OG liegenden Räume werden durch den oberen Teil der Bogenfenster belichtet. Die Decke läuft von außen gesehen nahezu unsichtbar bis zum Fensterkämpfer. Ein Konzept, das bereits in der Remise des Areals erfolgreich umgesetzt wurde. Die großen Gaubenfenster im DG lassen für Tageslichtfreunde keine Wünsche offen.