Der Marktplatz in Wiesbaden

Taunusstein-Bleidenstadt

Aarstraße

10 Wohneinheiten

Fertigstellung 2021

Volumen: 3.700.000 €

DIE VIELFALT DES TAUNUS

Der Taunus gehört zu den ältesten Gebirgen Deutschlands, bietet aber immer wieder neue Entdeckungen von Natur bis Kultur, von Heilbad bis Freizeitpark. Wer sich nach einer Wanderung in kaum besiedelten Bergwelten sehnt, orientiert sich nach Süden, zum Hohen Taunus. Wer lieber die Früchte des Weinanbaus genießen möchte, hält sich südöstlich und stattet vielleicht auch der Heimatstadt Hildegards von Bingen einen Besuch ab. Wer sich nach Westen wendet, trifft unter anderem auf den sagenumwobenen Lorelyfelsen. Nach Norden lockt das wildromantische Aartal, in dem sich der Ihnen bereits bekannte Fluss durch enge Schluchten sowie wald- und wiesenreiche Täler windet. Nach Osten bietet sich wiederum die Besteigung des Großen Feldberges an, mit 879 m die höchste Erhebung des Taunus.

Kulturliebhaber finden im Taunus eine Vielfalt an Möglichkeiten: von historischen Klöstern und Burgen über traditionelle Feste bis hin zum Idsteiner Jazz Festival. Mit Metropolen wie Frankfurt am Main sind unter anderem auch die Frankfurter Buchmesse sowie diverse Museen, Theater und Galerien von Weltrang schnell erreicht. Noch schneller gelangen Sie von Bleidenstadt aus zum Limes Wanderweg in Orlen: in 12 Autominuten oder einer gemütlichen halben Stunde auf dem Drahtesel. Vielfältige Freizeitangebote für Groß und Klein bieten z. B. auch der Familienpark Taunus Wunderland (5 km von Bleidenstadt entfernt) oder der naturnahe Tier- und Pflanzenpark Fasanerie in Wiesbaden (knapp 10 km ab Bleidenstadt). Sie werden im Taunus sicherlich schnell Ihre persönlichen Favoriten für die unterschiedlichsten Gelegenheiten ausfindig machen – und können sich dank seiner breiten Palette der Möglichkeiten auf immer neue Entdeckungen freuen.

STADTTEIL DER KURZEN WEGE

Wo Wiesbaden im Norden aufhört, fängt das malerische Taunusstein an. Die Stadt wurde Anfang der 70er Jahre aus zehn zuvor unabhängigen Gemeinden gebildet und verfügt heute über eine überdurchschnittliche Infrastruktur hinsichtlich ihrer Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Auch die Verkehrsanbindung ist hervorragend. Busse, Bahnen und Bundesstraßen sorgen für schnelles Vorankommen. Vom Stadtteil Bleidenstadt nach Wiesbaden sind es nur 10 Autominuten, nach Mainz 20 und ca. 25 zum Frankfurter Flughafen.

Das Aar 72 liegt überaus verkehrsgünstig am grünen Nordrand von Bleidenstadt. Für Besorgungen gehen Sie keine 250 Meter zum Bleidenstadt Aartalcenter, u. a. mit Supermärkten, Gastronomie, einer Apotheke, einer Bäckerei und einer Bankfiliale. Weitere Restaurants liegen noch näher … äußerst praktisch, falls Sie einmal spontan den Wocheneinkauf schwänzen, um in 5 Radminuten ins Freibad Taunusstein zu fahren.

GUTSHOF AAR 72

Anwohner kennen das imposante Gebäude in der Aarstraße 72 noch als den „Goldenen Engel“ – als traditionelle Gaststätte. Ursprünglich wurde es Ende des 18. Jahrhunderts als Poststation erbaut. Dadurch erklären sich auch seine Größe und das Vorhandensein der alten Scheune: hier wurden die erschöpften Pferde gegen ausgeruhte ausgetauscht.

Die notwendige verkehrsgünstige Lage war auch für die Einheimischen von Vorteil. Für sie war die Poststation ein leicht erreichbarer Quell an Neuigkeiten, die Reisende und Kutscher aus dem ganzen Land zu erzählen hatten. Als Gaststätte behielt die Aarstraße 72 ihren Charakter als Ort des Miteinanders und des Austauschs. Nun beginnt sie eine neue Ära als hochwertiger, gemeinschaftlicher Wohn- und Lebensraum mit besonderem historischen Flair.

Der Blick auf den Gutshof Aar von der Straße aus

Hauptgebäude auf dem Gutshof Aar

Nebengebäude auf dem Gutshof Aar

BAU- UND AUSSTATTUNGSBESCHREIBUNG

Vorbemerkung
Das Haupthaus steht unter Denkmalschutz. Das Gesamtensemble wird künftig als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt. Die hier beschriebenen Ausführungen sind vorbehaltlich der Freigabe durch die Denkmalschutzbehörden. Es erfolgen eine grundlegende Sanierung und ein Neuaufbau.

Abrissarbeiten
Das Gebäude wird komplett entrümpelt. Die haustechnische Anlage wird weitgehend zurückgebaut.

Rohbau
Das bestehende Tragwerk wird soweit notwendig saniert. Im Nebengebäude wird eine neue Decke nach Vorgaben des Statikers eingezogen. Die vorhandene Abdichtung wird auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und ertüchtigt. Dachkonstruktion und Klempnerarbeiten Die Dachdeckung erfolgt mit Dachsteinen bzw. als Flachdachkonstruktion. Die Ausführung erfolgt gem. den Fachregeln für das Dachdeckerhandwerk.

Fassade
Bestehendes Sichtmauerwerk wird gereinigt. Fehlstellen werden ersetzt. Die Fugen werden kontrolliert und nach Bedarf ergänzt. Der Fassadenputz wird auf seine Verwendbarkeit untersucht und ggfs. saniert. Die Farbgebung erfolget gem. Konzept des Architekten in Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Balkone
Neue und bestehende Balkone werden fachgerecht abgedichtet. Vorhandene Geländer werden auf ihre Stabilität geprüft und ggfs. neu erstellt. Die Balkone/Terrassen erhalten einen Belag aus Kunststoffdielen auf Tragrost.

Fenster
Es werden neue Fenster als Holzfenster erstellt, isolierverglast, Farbe und Sprossenteilung nach Angabe des Architekten. Die Fenster erhalten Dreh-Kipp-Beschläge aus Edelstahl.

Treppen und Treppenhäuser
Die Treppenstufen erhalten Beton-Werkstein-Trittstufen. Wand- und Deckenoberflächen in den Treppenhäusern werden glattverputzt bzw. gespachtelt, geschliffen und gestrichen, Oberflächenqualität Q2.

Türen
Die Wohnungseingangstüren bestehen aus einer geschlossenen Tür mit Blatt aus Holz bzw. Holzwerkstoff, weiß endlackiert, mit Türgriffen aus Edelstahl. Sämtliche Innentüren werden neu erstellt. Röhrenspantürblätter in Weiß, endlackiert mit Umfassungszarge, Beschläge Aluminium. Hauseingangstüren werden sämtlich erneuert als Holztüren mit Griffen aus Edelstahl und mit Dreifachverriegelung. Die Häuser erhalten je eine zentrale Schließanlage.

Fußboden
Alle Wohnräume erhalten ein Fertigparkett, Eiche oder Buche gemäß Bemusterung. Der Kellerfußboden wird gereinigt und gestrichen.

Trennwände
Neue leichte Trennwände und Dachschrägen werden in Gipskarton erstellt. Mauerwerk erhält einen Putz, Betonoberflächen gespachtelt und geschliffen, Oberflächenqualität Q2.

Fliesen
Bäder WCs und Küchen erhalten keramische Fliesenbeläge auf dem Fußboden und in Teilbereichen an den Wänden.

Malerarbeiten
Sämtliche Wand und Deckenflächen erhalten einen deckenden Anstrich mit Dispersionsfarbe, mattweiß. Holz- und Stahlbauteile werden fachgerecht lackiert bzw. lasiert.

Schlosserarbeiten
Vor bzw. in den Hauseingangsbereichen wird je Wohnung ein Briefkasten montiert. Neue Geländer werden als Stahlkonstruktion feuerverzinkt ausgeführt. Technische Gebäudeausrüstung Die gesamte Haustechnische Anlage wird von den Hauseinführungen ab neu erstellt. Sie wird durch einen qualifizierten Fachingenieur geplant.

Heizung
Die Beheizung des Gebäudes und die Warmwasserbereitung erfolgen nach Vorgaben der fachtechnischen Planung, vorzugsweise dezentral über Gasthermen, in Abhängigkeit von den Berechnungen nach Energieeinsparverordnung.

Abwasser
Die Anordnung der Hausanschlüsse für Schmutz- und Regenwasser erfolgt entsprechendder örtlichen Gegebenheit sowie nach den Vorgaben des Ver- und Entsorgungsunternehmens.

Sanitärinstallationen
Die Sanitärausstattung erfolgt aus als Markenfabrikate, Keramik-Objekte in der Farbe Weiß, Armaturen verchromt. Die Kücheninstallation wird vorbereitet für den Einbau einer Einbauküche.

Elektroinstallation
Die Elektrozähler werden zentral installiert. In den Hauseingängen wird eine Außensprechanlage mit Klingeltastern sowie eine Außenleuchte als Hausnummernleuchte installiert. Die Treppenhäuser und Ausgänge werden mit Beleuchtungskörpern im Stil des Hauses versehen. Die multimediale Anbindung (Telefon/Daten/Rundfunk/TV) der Gebäude erfolgt vorzugsweise über die Telekom in Glasfaser. Die Elektroinstallation innerhalb der Wohnungen erfolgt unter Putz. Alle Bereiche werden mit ausreichender Anzahl Steckdosen und Schaltern ausgestattet aus der Serie Busch Jäger „Future Linear“, Studio weißoder gleichwertig.

Außenanlagen
Die Gestaltung der Außenanlagen erfolgt nach den Plänen des Architekten. Baumbestand wird soweit möglich erhalten. Es sind Wege mit Betonpflaster vorgesehen, ebenso Fahrradstellplätze und Müllstandort. Es werden 20 Stellplätze im Freien vorgesehen, davon 8 in einem sogenannten Doppelparker-System.